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Königliche Unterhaltung- nach Begeisterung folgt Hoffnung auf mehr

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Gerolstein sagt  DANKE

Gerolstein. „Ich freue mich sehr, dass wir den Konzertabend ‚Into Orbit‘ mit dem Orchester der Königlich Niederländischen Luftwaffe noch während meiner Amtszeit realisieren konnten“, erklärte die scheidende Stadtbürgermeisterin Steffi Lorisch.

Da die Veranstaltung ausverkauft war, konnte sie über 650 Besucher auch im Namen von Verbandsgemeindebürgermeister Hans Peter Böffgen, der Touristik GmbH Gerolsteiner Land mit Geschäftsführer Frank Reuter begrüßen.  Es sei ihr eine große Freude, gemeinsam mit den niederländischen Freunden aus Gilze en Rijen diesen kulturellen Höhepunkt nach Gerolstein zu holen und den Lokschuppen erneut mit Leben zu füllen. Durch Vermittlung des dortigen Projektteams Bert Wagemakers und Ad Broeders, dem Direktor des Orchesters Major Toine Jongbloets und Derk Alssema dem Bürgermeister Gilze en Rijen sei es gelungen, in den Genuss dieses Abends zu kommen, so Lorisch.  

Als Zeichen des Respekts und der Wertschätzung für die Gerolsteiner Gastfreundschaft sprach Derk Alssema in deutscher Sprache zum Publikum: „Heute Abend steht Musik im Mittelpunkt. Musik hat eine besondere Kraft: Sie überwindet Grenzen, Sprachen und Unterschiede. Ob wir aus den Niederlanden oder Deutschland kommen, wir alle verstehen und fühlen Musik. Genau deshalb passt ein Konzert - wie dieses - so gut zum europäischen Geist der Verbundenheit, Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verständnisses.“

Seit acht Jahren war es die erste Veranstaltung, die Jörg Petry in seiner Halle ermöglicht hat. Das TW-Team mit Frank Reuter hatte alles bis ins kleinste Detail optimal organisiert. Trotz vollem Terminkalender hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder die Schirmherrschaft übernommen. Der Politiker erinnerte an frühere Zusammenkünfte im Lokschuppen verknüpft mit der Hoffnung, jetzt wieder mit neuen Veranstaltungen an vergangene Erfolge anknüpfen zu können.

Das Orchester der Königlich Niederländischen Luftwaffe aus Gilze en Rijen präsentiert Musik von außergewöhnlich hohem Niveau. Den Musikern sieht am auf der Bühne an, dass sie ihr Handwerk mit großer Professionalität und Leidenschaft ausüben. Nirgendwo in Gerolstein hätten die 48 Corps-Mitglieder die kosmischen Klänge und Magie der Lichtshow von Into Orbit besser präsentieren können, als auf der großzügigen Bühne des Lokschuppens. Sie äußerten sich begeistert vom Charme der Location: „Auch für uns mal eine ganz neue Situation mit Blick auf eine riesige Dampflock aufzutreten“. Sie verschafften dem Publikum Gänsehautmomente mit Interstellar, Top Gun: Maverick und E.T. bis zu Hits von Bruno Mars und Coldplay. Mit gesanglicher Begleitung der ausdrucksstarken Stimmen von Natasja Blacquière-den Toom und Merijn van Haren ging es einmal quer durch die Galaxie und wieder zur Erde zurück.

Alle Musiker stehen im aktiven Dienst der Luftwaffe. Ihr Repertoire aus swingender Musik, Pop und Unterhaltungsmusik unter der Leitung des Dirigenten Major Jasper Staps zog das Publikum in seinen Bann. Mal kraftvoll und energiegeladen, mal fein und sphärisch, überraschend und herausfordernd konnte man eine musikalische Umlaufbahn mit beeindruckenden Lichtspielen ergänzt, erleben.

Nicht nur vom Event ehrlich begeistert, sondern auch mit der Organisation zufrieden, traten die Konzertbesucher nach dreistündigem Musikgenuss - gut bewirtet durch DRK und Eifellicht -  mit Shuttlebussen den Heimweg an. Stadtbürgermeiterin Steffi Lorisch bedankte sich auch bei Pelmer Feuerwehr, den städtischen Bauhof und allen Helfern. Ohne ehrenamtliche Unterstützer und Sponsoring durch die Kreissparkasse und Gerolsteiner Brunnen wäre die Veranstaltung nicht durchführbar gewesen.

Auch die niederländischen Gäste äußerten sich zufrieden über ihre Begleitung durch den Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Gerolstein unter Vorsitz von Evi Linnerth während des Wochenendes. Eine Besuch der Erlöserkirche mit Führung von Wolfgang Bonefas, Ausprobieren der Waldkugelbahn ‚Silverdrom‘ , des Gerolsteiner Stadtarchiv waren touristische Programmpunkte.

„Gerolstein sagt Danke!“

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