In Sinne von „Nie wieder!“ trafen sich an der Gedenktafel für Marcelle Dorr
Besucher aus Frankreich und Gerolstein. Die Erinnerung an den Tod von Marcelle Dorr im November 1943 in Gerolstein bedeutet das Bekenntnis, dass nie wieder Menschen aufgrund von Krieg und unmenschlichem Verhalten zu Tode kommen sollen.
Für dieses Bekenntnis hat die Stadt Gerolstein durch die Anregungen der Eheleute Merkelbach aus Pelm und mit Unterstützung des Vorsitzenden des Fördervereins Städtepartnerschaften, Evi Linnerth, diese Gedenktafel neben dem alten Sarresdorfer Friedhof anbringen lassen. Seitdem kommen in jedem Jahr Gäste aus Frankreich, um die Widerstandskämpferin zu ehren, in diesem Jahres erneut die Nichte von Frau Dorr, Marcelle Fluxa, und ihr Partner Jean-Claude Coint,
der als französischer Reservist mit der Fahne diese Ehrung unterstützte.
Die Verbundenheit mit diesem Gedenken drückten auch weitere Teilnehmer an dem Treffen aus: Stabsfeldwebel Markus Malina, Feldwebel für Standortangelegenheiten vom Informationstechnikbataillon 281 Gerolstein, sowie der Vertreter der Gerolsteiner Reservistenkameradschaft, Sven Eckard. Dieser hatte einen Blumengruß mitgebracht, den die Standort-Reservisten zu Ehren aller in Gerolstein verstorbenen ausländischen Kriegstoten an der Gedenkstätte aufstellen ließen. Grüße hatte auch deren Vertreter Alexander Nusbaum übermittelt, der an diesem Tag leider dienstlich verhindert war.
Alle genannten Beteiligten nahmen im Anschluss auch an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag der Stadt Gerolstein auf dem Ehrenfriedhof teil.



