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Jahresrückblick auf den Freundschaftsbesuch in Digoin

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 Freundschaftsbesuch in der Partnerstadt Digoin

„Das war ein ganz besonderes Wochenende für mich, denn ich durfte endlich unsere Partnerstadt Digoin in Frankreich kennen lernen. Und: Ich wurde überaus freundschaftlich empfangen!“, meinte
Stadtbürgermeister Uwe Schneider begeistert nach der Fahrt.  „Mein Kollege David Bême ist nach wenigen Treffen schon ein Freund geworden, und wir wollen die Städtepartnerschaft aus tiefster Überzeugung weiter  pflegen und ihre Bedeutung politisch vertreten.“
Immerhin besteht die Städtepartnerschaft – ganz offiziell mit Urkunde – jetzt bereits seit 36 Jahren.
Leider klappt es derzeit nicht mehr mit dem Schüleraustausch, der in den achtziger Jahren zu der
„Verschwisterung“ der beiden Städte geführt hatte. Mit vielerlei Aktivitäten haben die Städte vor allem durch die ehrenamtliche Arbeit  der beiden Komitees die Partnerschaft lebendig erhalten.             Die offiziellen Begegnungen haben dabei für den Fortbestand ihre besondere Bedeutung.                              So konnte nach Corona, Hochwasser bei uns und Hagelsturm in Digoin jetzt erstmals wieder eine städtische Delegation nach Digoin fahren. Leider sind die Beschädigungen durch Hagel, Sturm und Regen in Digoin noch nicht alle ausgebessert. Neben vielen anderen noch sichtbaren Schäden kann auch das Dach des Rathauses  gerade jetzt erst repariert werden.
Uwe Schneider freute sich, dass er begleitet wurde von den Stadtratsmitgliedern Winfried Wülferath
(CDU), Judith Locker (Grüne) und Evi Linnerth (SPD), die auch als Vorsitzende des Fördervereins die Fahrt mit organisiert hatte. Keine Selbstverständlichkeit war auch die Teilnahme des ehemaligen Verbandsgemeindebürgermeisters Matthias Pauly.  Einige Mitglieder des Fördervereinsvorstands waren ebenfalls mit ganzem Herzen dabei. „Wir haben eine phantastische Gastfreundschaft und eine große Herzlichkeit beim Empfang und der Begleitung an den drei Tagen erlebt. Das Programm, das unsere Freunde  für uns zusammengestellt hatten, war einfach toll!“, war der allgemeine Tenor der Reisegruppe. Man bedankte sich besonders bei der Präsidentin des „comité de jumelage de Digoin, Roselyne Sefer, die das alles hervorragend vorbereitet hatte.
Hervorzuheben ist auch der offizielle, aber sehr freundschaftliche Empfang im Rathaus durch die Stadt Digoin, an der Spitze  Bürgermeister David Bême. Er unterstrich in seiner Rede, wie wichtig lebendige Städtepartnerschaften für den Zusammenhalt in der EU seien. Die Überraschung war bei Uwe Schneider und Clara Zins-Grohé groß, als sie von ihm die Verdienstmedaille der Stadt Digoin überreicht bekamen. Die Rede von Uwe Schneider erinnerte besonders an bisherige Aktivitäten und erwähnte ausdrücklich die gegenseitige Unterstützung nach den Wetterkatastrophen.                                   Der frühere Bürgermeister und jetzige Senator, Fabien Genet, betonte in seiner Rede nochmals die Bedeutung von guten persönlichen Kontakten zwischen Menschen verschiedener Nationen. Gerade in Zeiten des Kriegs in der Ukraine sei es wichtig, partnerschaftliche Projekte zu organisieren, damit man sich kennen- und schätzen lernen könne.  
                                                                                                                                                                    Auf dem Programm standen:  Der Besuch einer Keramik-Manufaktur, die die lange Tradition der Herstellung von keramischen Produkten in Digoin – leider als einzige – fortführt, der offizielle Empfang im Rathaus mit Übergabe von Geschenken, eine sachkundige Führung durch die Stadt mit Blick auf die Loire und die berühmte Kanalbrücke, der Besuch der beeindruckenden Museen über                       die Themen „Flusssystem Loire“ und „Kulturgut Keramik“ und zum krönenden Abschluss eine „Kreuzfahrt“  auf den Kanälen, die durch die Stadt Digoin hindurch den Atlantik mit dem Mittelmeer verbinden.
Ein Highlight und auch ein Symbol für Gemeinsamkeit  war der von den beiden Bürgermeistern durchgeführte Start des Stadtlaufes   “Die 10 km von Digoin“. Uwe Schneiders Kommentar: „Hätte ich das gewusst, dann hätte ich meine Laufschuhe mitgebracht!“ „Vielleicht klappt das ja beim nächsten Besuch“, meinte daraufhin sein neuer Freund David Bême. Große Einigkeit bestand darin, auf jeden Fall weiterhin Besuche zu organisieren, Sport-, Musik-, Schüler-,  Jugend- und jegliche anderen Begegnungen auch in Zukunft zu unterstützen und zu fördern.

 

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