Partnerstadt Gerolstein  
Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Gerolstein e.V.        

                 
      

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Ehrenbürger von Gerolstein:  Pierre Sefer 

Pierre Sefer war maßgeblich am Zustandekommen derStädtepartnerschaft mit Digoin beteiligt. In den ersten zehn Jahren war er der Cheforganisator. 

Die Freundschaft zu Gerolstein und seine  Deutschkenntnisse machten ihn 1987 zunächst zum Vorsitzenden des Komitees, das für die Grundsteinlegung der Städtepartnerschaft zwischen Gerolstein und Digoin zuständig war.  "Wollen wir Europa leben, brauchen wir diese Partnerschaften."  

Pierre Sefer besuchte Gerolstein immer sehr gerne meist - mit den drei Gründerfamilien Sefer, Cecconi und Genet. Sie pflegten besonders Kontakt zur Familie Surges aus Duppach und Familie Dehren. 


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Guter Freund und wahrer Europäer

(Gerolstein) Die Stadt Gerolstein trauert um ihren Ehrenbürger Pierre Sefer aus der Partnerstadt Digoin in Burgund/Frankreich. Sefer verstarb am 10. Januar im Alter von 93 Jahren im Pflegeheim seiner Heimatstadt. Dort wurde er in den letzten Jahren versorgt und von seiner Familie betreut.

Gerolstein. Die Stadt Gerolstein hat Pierre Sefer für die Verdienste im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Digoin und Gerolstein, die seit 1987 besteht, im Jahr 2007 zum Ehrenbürger ernannt. Sefer begleitete die Städtepartnerschaft von Anfang an und war viele Jahre lang engagierter Präsident des "comité de jumelage de Digoin". Eine Sprachbarriere gab es bei ihm nicht: Sein Deutsch hatte er von seiner lothringischen Großmutter erlernt. Sein humorvolles, unkompliziertes Wesen erleichterte die deutsch-französische Verständigung. Auch organisatorisch klappte die deutsch-französische Partnerschaft sehr gut. Stadtbürgermeister Friedhelm Bongartz sagt über den Verstorbenen: "Wir verlieren mit ihm einen besonderen Menschen, guten Freund und wahren Europäer. Er war ein starker Förderer der deutsch-französischen Aussöhnung im Sinne der Partnerschafts-Urkunde, die erklärt, "dass eine menschenwürdige Zukunft nur in einer friedlichen Welt möglich ist, in der die Grenzen und Schranken zwischen Völkern und Menschen abgebaut werden."  Quelle: Volksfreund